Geschichte                                           

Eine gestraffte Chronik

Die Silscheder waren keineswegs Vereinsmuffel, denn es gab bereits seit 1872 einen Schützenverein, ab 1891 einen Turnverein, sogar ab 1904 einen Taubenverein, ab 1905 einen Gesangverein, ab 1910 eine Freiwillige Feuerwehr und ab 1923 innerhalb des Turnvereins eine Handball-Abteilung.
Da fragt man sich, warum in unserem Höhendorf mit der Gründung des FC Schwarz-Weiß Silschede am 12. Mai 1926 erst so spät dem Fußballsport ein festes und stabiles Fundament gegeben werden konnte? In der Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum des Turnvereins ist zwar zu lesen, dass die Turner 1911 eine Fußball-Abteilung ins Leben riefen, jedoch dürften die Turner-Fußballer lediglich ein kurzes Dornröschendasein geführt haben, denn gerade von den Turnern wurde der immer mehr aufkommende Fußballsport schief angesehen.
Außerdem hatte man in unserem Höhendorf in den Jahren nach den ersten Weltkrieg andere Sorgen. Denn im Ruhrgebiet setzte ein Zechensterben ein, von dem auch die "Vereinigte Trappe", die sich auf dem Gelände der heutigen Firma Schäfer & Flottmann befand, erfasst wurde. Immerhin wurden hier in guten Zeiten bis zu 1.000 Bergleute beschäftigt. Silschede und auch das Amt Volmarstein verloren ihren besten Steuerzahler, als die Zeche zum Jahresende 1925 stillgelegt wurde. Nur wenige Wochen später erschütterte ein weiteres trauriges Ereignis das Höhendorf: Eine Explosion bei Aufräumungsarbeiten forderte Tote und Schwerverletzte. Schicksalsschläge, von denen sich die Menschen erst erholen mussten.


Spiele "Am Büffel"
Um so mehr ist der Mut der damaligen Fußballanhänger zu bewundern, die Taufe unseres FC Schwarz-Weiß in einer solch schwierigen Zeit zu wagen. Zu den Gründern zählten Walter Berger, Hugo und Fritz Buschmann, Rudolf Leveringhaus, Walter Nieland, Karl Brandt, Johann De Mark, Paul Mertens und Karl Schäfer. An der Spitze des gewählten Vorstandes stand Walter Berger.
Es gelang dem FC Schwarz-Weiß, schon bald eine starke Fußballmannschaft zu bilden. Die Spiele fanden auf dem 1921/22 angelegten Sportplatz "am Büffel" statt. Heute schmunzelt man darüber, wenn man liest, was der langjährige Vorsitzende Walter Berger Jahrzehnte später aus der Anfangszeit erzählte.
Da gab es nämlich neben dem Sportplatz einen Gartenbesitzer namens Heck. Natürlich blieb es nicht aus, dass mancher Ball in seinem Garten landete. Und jedesmal hielt der Herr Heck das runde Leder fest, er rückte den Ball nicht wieder heraus. Nach jedem Spiel seien es fünf bis sechs Fußbälle gewesen, erinnerte sich Walter Berger. Der Nachbar hortete die Bälle in seinem Keller, der FC Schwarz-Weiß, finanziell nicht auf Rosen gebettet, hatte das Nachsehen. Nach gutem Zureden bei einem Kaffeepröhlken gelang es schließlich unserem Gründer-Vorsitzenden, den Herrn Heck umzustimmen. Fortan gab dieser jeden einkassierten Ball wieder heraus.

Im Kohlberg
Vier Handball- bzw. Fußball-Mannschaften trugen ihre Spiele auf dem Platz "am Büffel" aus. Reibereien wegen der Abstimmung blieben da nicht aus. Deshalb wurde im FC Schwarz-Weiß beschlossen, einen eigenen Sportplatz anzulegen. Ein Gelände war im Kohlberg schnell gefunden, jedoch schien es völlig ungeeignet. Dennoch machten sich mutige Kräfte an die Arbeit, rodeten den Wald und bewegten rund 3.000 cbm Erde. Nahezu jedes Mitglied half.
Die Einweihung des Sportplatzes fand am 13. August 1933 im Rahmen eines Turniers statt, an dem neben den Mannschaften des Gastgebers Westfalia Esborn, FC Voßkuhle, TuS Wengern und TuS Haßlinghausen teilnahmen. Leider ist nicht überliefert, wer den vom Verein ausgelobten und im Schuhgeschäft Schäfer ausgestellten Pokal gewann.
Mit einer Sportanlage von heute war dieser anfangs nur 90 mal 56 Meter große Platz natürlich nicht zu vergleichen. Auch als 1951 eine Vergrößerung auf 96 mal 66 Metern erfolgte, entsprach die Spielfläche nicht den Normen. Gastmannschaften qualifizierten die "holprige Wiese" als "Kuhacker" ab. Dennoch oder vielleicht gerade deswegen feierte der FC Schwarz-Weiß Silschede im Kohlberg seine stolzesten Erfolge.

 

Meisterschaftsspiel im legendären Kohlberg:
Im Oktober 1964 gewinnt der FC Silschede gegen VfL Gevelsberg mit 3 : 0.

Rückschlag durch Weltkrieg

Durch den eigenen Sportplatz konnte der Spielbetrieb endlich erweitert werden. Vor allem die Jugendpflege rückte nun in den Blickpunkt. Die 1a-Jugend zählte bald zu den besten im Ennepe-Ruhr-Kreis und im Ruhrtal. Ab 1936 bildete die Elf fast komplett die erste Senioren-Mannschaft. Mit dem Aufstieg in die 1. Kreisklasse 1937 setzte sich die Erfolgsserie fort.

Dann brach am 1. September 1939 der zweite Weltkrieg aus. Auch mancher Silscheder Fußballer war gezwungen, den Sportdress mit der Soldatenuniform oder die Fußballschuhe mit den Knobelbechern zu tauschen. Dank der guten Jugendarbeit konnten die Lücken zunächst gefüllt werden.
Nachdem die Nationalsozialisten seit 1933 in Deutschland das Sagen hatten, wurde auch unser Verein nicht mehr von einem 1. Vorsitzenden, sondern von einem "Vereinsführer" geleitet. 1939 übernahm der erst 22-jährige Walter Massmann das Amt von Emil Göbelsmann und hatte es insgesamt, bei kurzen Unterbrechungen, nahezu 30 Jahre lang inne. Allerdings wurde er nach seiner ersten Wahl ebenfalls bald Soldat.

Im zweiten Kriegsjahr fand die Jahreshauptversammlung am 25. Januar 1941 beim Vereinswirt Göbel im Kohlberg statt. Da war W. Töllner "Vereinsführer". W. Westermann wurde für W. Isenberg wegen dessen Einberufung zur Wehrmacht zum neuen Jugendleiter gewählt. Stolz war der FC Schwarz-Weiß vor allem auf die Erfolge seiner A-Jugend.
1942 stand die 1. Jugendelf in der Endrunde um die Westfalenmeisterschaft. VfL Bochum, Spfr. Siegen und FC Schwelm 06 waren die Gegner. Unsere Jungen verpassten das Endspiel durch eine 1:3-Niederlage am Schwelmer Brunnen.
Jedoch dann war es vorbei, die Lücken konnten nicht mehr aufgefüllt werden. Selbst Jugendliche wurden zur Wehrmacht oder zum Arbeitsdienst "einberufen". Auch eine mit dem FC Volmarstein gebildete Spielgemeinschaft konnte die Probleme nicht lösen. 1944 musste man im FC Schwarz-Weiß den Spielbetrieb einstellen. Der enorme Rückschlag traf den Verein ins Mark. 19 Mitglieder kehrten nicht von den Fronten zurück.

 

Neuaufbau nach 1945

Mitte April 1945 rückten amerikanische und kanadische Truppen in Silschede ein, am 8. Mai 1945 dann die Kapitulation Hitler-Deutschland. Das sogenannte tausendjährige Reich hinterließ einen einzigen Trümmerhaufen. Große Entbehrungen hatten die Menschen zu verkraften, es fehlte an allem. Auch an Spielkleidung, Fußballschuhen und Bällen.
In einer solchen Zeit an einen sportlichen Wiederaufbau zu denken, erforderte schon großen Optimismus. Beim FC Schwarz-Weiß warf man die Flinte nicht ins Korn, schon im Herbst 1945 wurde im Kohlberg wieder Fußball gespielt. Allerdings nicht in der bisherigen Vereinsform, sondern die in unserer Region zuständige britische Besatzungsmacht ließ lediglich sogenannte "Zentralsportvereine" zu. So entstand in Gevelsberg der "VfL Vorwärts", im Amtsbezirk Volmarstein kam es zur Bildung eines "Sportring Volmarstein". Der TV Silschede und der FC Schwarz-Weiß gehörten diesem "Sportring" als Abteilung Silschede an. 1947 wurde der FC Schwarz-Weiß dann wieder selbständig.
Da ehemalige Stammspieler, die gesund aus dem Krieg zurück gekehrt waren, weiter machten und gute Jugendspieler entstandene Lücken auffüllten, stellten sich schon bald wieder Erfolge ein. Bereits 1946 wurde die "Abteilung Silschede" im "Sportring Volmarstein" Meister der 1. Kreisklasse. Der FC Schwarz-Weiß stieg erstmals in die Bezirksklasse auf. Lange konnte diese Klasse allerdings nicht gehalten werden.
Spieler wie Hans "Nappo" De Mark, Walter Maßmann, Emil Göbelsmann, Luigi De Franzesch, Fritz Kathagen und Karl-Heinz Siekmeier waren in diesen Jahren vor allem die Garanten stolzer Erfolge.

 

Silberjubiläum

Mit einem Festabend am 2. Juni in der Gaststätte "Zum Handweiser" und einem Fußballturnier am Sonntag, 3. Juni, im Kohlberg wurde 1951 das Silberjubiläum gefeiert. Die Bevölkerung nahm regen Anteil. Auch Bürgermeister Walter Möller zählte zu den Gratulanten, ebenso Kreisfachwart Wilhelm Behrenberg. Kurios: Die Ehrennadeln, die an diesem Abend verliehen werden sollten, waren nicht rechtzeitig eingetroffen.
Die größten durch den Krieg verursachten Rückschläge waren inzwischen weitgehend überwunden. Das "Wirtschaftswunder" hatte eine neue Ära eingeleitet, Lebensmittel gab es schon seit März 1950 wieder ohne Bezugsmarken.
Walter Maßmann war wieder 1. Vorsitzender. Mit Walter Berger, Hugo Buschmann, Rudolf Leveringhaus, Walter Nieland, Karl Brandt, Johann De Mark, Paul Mertens und Karl Schäfer nahmen noch acht Gründer an der Feier im "Handweiser" teil. Das Fußballturnier im Kohlberg gewann TuS Haßlinghausen.

Bei den Meisterschaftsspielen belegte der FC Schwarz-Weiß zu dieser Zeit in der Tabelle der 1. Kreisklasse einen Mittelplatz. Namen wie Walter Maßmann, Fritz Kathagen, Karl-Heinz Siekmeier, Hans De Mark, Karl Drucks, Emil Göbelsmann, Karl Rauch oder Luigi Defranzesch behalten in der Chronik unseres Vereins einen festen Platz. 1958 hängten mehrere der alten Kämpen ihre Fußballschuhe an den Nagel, dank weiterhin guter Jugendarbeit konnten die Lücken problemlos geschlossen werden.
Im August 1959 meldete die Gevelsberger Zeitung den Rücktritt auch von Karl Drucks und "Nappo" De Mark. Der 19-jährige Torhüter Arthur Onnasch und der 18-jährige Heinz Ibing füllten die Lücken aus. In der Saison 1959/60 hatte die 1. Mannschaft ein Durchschnittsalter von 22 Jahren. Einen Trainer gab es seit Jahren nicht. Neben zwei Jugendmannschaften spielte erstmals wieder eine Schülermannschaft.

 

Wiederaufstieg in Bezirksklasse

Anlässlich des 35-jährigen Bestehens feierte man am 29. und 30. Juli 1961 im Kohlberg ein Waldfest, verbunden mit einem Turnier für Alte-Herren-Mannschaften. Das Vereinsleben wickelte sich in ruhigen Bahnen ab. Obwohl allgemein keine größeren Ambitionen zu erkennen waren, liebäugelten einige Aktive doch mit dem Wiederaufstieg in die Bezirksklasse.
Dieser gelang dann nach 17-jähriger Abstinenz endlich am 3. Mai 1964. Den zur Meisterschaft in der 1. Kreisklasse noch fehlenden Punkt holte sich die Mannschaft mit einem 0:0-Unentschieden beim SuS Schmandbruch. Die Meistermannschaft: Arthur Onnasch, Klaus Hofmann, Georg Otte, Udo Skudelski, Karl-Heinz Rochel, Kurt Ittner, Peter Eisenburger, Günter Hahne, Heinz Ibing, Manfred Birk, Wolfgang Ibing. Trainiert wurde die Elf von dem Wuppertaler Kohn.

 

Die Meistermannschaft der Saison 1963/64 v.l.n.r.: Gerd Kathagen, Georg Otte, Artur Onnasch, Heinz Ibing, Klaus Hoffmann, Wolfgang Ibing, Karl-Heinz Rochel, Günter Hahne, Manfred Birk, Udo Skudelski, Peter Eisenburger, Kurt Ittner, Begleiter Karl-Heinz Müller, Trainer Kohn. Es fehlt Alfred Tesche.

Unvergessen bleiben vor allem die Spiele gegen die Nachbarn wie TuS Esborn, VfL oder TuS Eintracht Jahn Gevelsberg. Da herrschte stets Hochstimmung im Kohlberg. Und wehe, wenn der Schiedsrichter die Heimmannschaft bei seinen Entscheidungen benachteiligte. Oft genug kochte die Volksseele im Kohlberg über...

 

40 Jahre: Sechs Mannschaften

1966, im Jahr des 40-jährigen Bestehens, trugen zwei Senioren-, eine A-Jugend-, eine Schüler- und Knaben-Mannschaft sowie eine Alte-Herren-Elf die Farben des FC Schwarz-Weiß. Im Kohlberg fand aus Anlass des Jubiläums vom 14. bis 18. Juni eine Jugendwerbewoche statt. Außerdem spielten TuS Wengern, SuS Schmandbruch, FC Volmarstein, TuS Esborn, SuS Asbeck und der gastgebende FC Schwarz-Weiß den Pokal des Amtes Volmarstein aus. Unsere Mannschaft gewann. Ergänzt wurde das Programm durch ein Alt-Herren-Turnier und ein Waldfest.

Zur Jubiläumsfeier traf sich die große Vereinsfamilie am Samstag, 25. Juni, im Saal der Gaststätte "Zum Handweiser". Die noch lebenden Gründer Walter Berger, Karl Schäfer, Walter Nieland, Johann De Mark und Karl Brandt wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt und von Kreisfachwart Paul Rasche mit der goldenen Ehrennadel des Westdeutschen Fußballverbandes ausgezeichnet. Heinz und Wolfgang Ibing, als aktive Fußballer wegen ihrer Schusskraft gefürchtet, spielten sich diesmal musikalisch in die Herzen aller Festteilnehmer.
1967 schmückte sich der FC Schwarz-Weiß erneut mit dem Ruhm des Amtspokalsiegers.

 

1969 Waldstadion eingeweiht

Obwohl man sich im Kohlberg nach wie vor wohl fühlte, begrüßte man 1968 doch die bevorstehende Realisierung eines seit langem bestehenden Plans der Gemeinde, im Bereich Kaltenhof einen neuen Sportplatz anzulegen. Das Spielgelände im Kohlberg genügte einfach nicht mehr den Ansprüchen. Ebenso fehlten im Zeitalter wachsender Ansprüche die notwendigen hygienischen Einrichtungen. Sich in einem "Kump" zu waschen, lehnten die auswärtigen Spieler ab.
Schon der ehemalige Bürgermeister Walter Möller hatte den neuen Sportplatz versprochen, auch sein Nachfolger Fritz Külpmann erlebte die Einweihung nicht mehr. Diese fand am 16. August 1969 unter dem neuen Bürgermeister Gustav Gräfer statt. Karl Drucks, der Walter Maßmann im Vorsitz abgelöst hatte, dankte der Gemeinde namens unseres Vereins für diese "schöne Sportstätte" und war voller Hoffnung: "Wir sind zuversichtlich, dass unsere Leistungen jetzt beflügelt werden und es uns eines Tages vielleicht sogar gelingt, von der Bezirksklasse in die Landesliga aufzusteigen". Dennoch nahmen alle Aktiven mit Wehmut Abschied vom Kohlberg, wo stets eine besondere Atmosphäre geherrscht hatte.
Da damals noch Feldhandball gespielt wurde, musste sich der FC Schwarz-Weiß die neue Sportanlage mit den Handballern des Turnvereins teilen.

 

Gruppenbild anlässlich der feierlichen Übergabe des Sportplatzes im August 1969. Hinten: Kurt Pohl, Emil Göbelsmann, Karl-Heinz Neveling, Karl Drucks, Hans De Mark, Walter Massmann. Vorne: Richard Ibing, Luigi Balbinot, Erich Hahne, Werner Isenberg, Heinz Dommermüller.

Kommunale Neugliederung

Der Bau des Waldstadions war die letzte Leistung der bis zum 31. Dezember 1969 selbständigen Gemeinde Silschede. Mit Wirkung 1. Januar 1970 wurde der größte Teil der Gemeinde im Zusammenhang mit der kommunalen Neugliederung im Ennepe-Ruhr-Kreis in die Stadt Gevelsberg eingegliedert. Deren Bürgermeister Helmut vom Schemm sowie andere Vertreter des Nachbarn hatten bereits an der Einweihung des Waldstadions teilgenommen.
In unserem FC Schwarz-Weiß wurde es übrigens begrüßt, dass sich der Gemeinderat für Gevelsberg entschied. Der Verein schloss sich dem Stadtverband für Leibesübungen in Gevelsberg an.
In der Jahreshauptversammlung am 9. Januar 1971 erklärte Karl Drucks aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt. Insgesamt 20 Jahre lang hatte er ein Vorstandsamt bekleidet. Otto Schmelzer wurde neuer 1. Vorsitzender, 2. Vorsitzender blieb wie bisher Georg Otte.
Die Hoffnungen, im neuen Waldstadion an frühere Erfolge anzuknüpfen und eventuell den Aufstieg in die Landesliga zu schaffen, erfüllten sich nicht. Stattdessen besiegelte eine 3:2-Niederlage am 2. Mai 1971 beim MBV Linden den Abstieg aus der Bezirksklasse.
Am 8. Mai 1972 ein erneuter Wechsel an der Spitze des FC Schwarz-Weiß: Nun wurde der bisherige Geschäftsführer Fritz Block zum 1. Vorsitzenden gewählt.

 

Tiefer Fall in die 2. Kreisklasse

Zum Goldjubiläum 1976 wurde die allgemeine Freude insofern getrübt, als die 1. Mannschaft ausgerechnet im Jubiläumsjahr von der 1. in die 2. Kreisklasse abstieg. Für Glanz sorgten stattdessen fünf erfolgreiche Jugendmannschaften.
Seit September 1966 gab es auch eine Damenabteilung in unserem Verein, die Fußballmannschaft wurde in der Festschrift zum Goldjubiläum in Bild dargestellt. Am 22. Mai 1977 konnte dann wieder ein sportlicher Erfolg gefeiert werden: Durch den 9:0-Sieg im Spiel gegen RSV Altenvoerde schaffte die von Friedbert Szech trainierte 1. Mannschaft den Wiederaufstieg in die 1. Kreisklasse. Am folgenden Samstag gab es in der Gaststätte "Kaufmannshaus" eine Aufstiegsfeier. Die Spieler Alfred Tesche und Heinz Dommermöller verabschiedeten sich aus der 1. Mannschaft.

 

Dieses Mannschaftsfoto entstand am 22. Mai 1977. Nach einem 9:0-Sieg gegen den RSV Altenvoerde stand der Wiederaufstieg in die 1. Kreisklasse fest.

Vereinszeitung "Anpfiff"

1986 übernahm Dietmar Drucks als 1. Vorsitzender die Steuerung des Vereinsschiffes. Das Fahrwasser wurde noch munterer, denn der Kapitän visierte große Ziele an. So setzte er sich dafür ein, den Nur-Fußball-Verein für den Breitensport zu öffnen. "Nur so kann der FC Schwarz-Weiß weiterhin lebensfähig sein". Man müsse Sportangebote für alle Altersklassen schaffen und sich den Freizeitbedürfnissen der Bevölkerung anpassen, so das Credo des Realschullehrers. Sich an neue Strukturen zu gewöhnen, fiel vor allem den Traditionalisten nicht leicht.
In der gleichen Jahreshauptversammlung am 12. Januar 1986 wurde der 39-jährige Helmut Zeising zum Jugendleiter gewählt. Jedoch bereits am 1. Juli des gleichen Jahres gab er sein Amt wieder ab. Es sei in der Vergangenheit zuviel versäumt worden, dafür wolle er keine Verantwortung übernehmen, führte er zur Begründung an. Reinhardt Pfleging sprang in die Bresche und füllte die Lücke aus.
Der neue 1. Vorsitzende machte vor allem mit der ersten Vereinszeitung in der Vereinsgeschichte mit dem Titel "Der Anpfiff" Furore. Die erste Ausgabe erschien im November 1986. Weit über die Silscheder Grenzen hinaus fand dieses flott aufgemachte Druckwerk höchste Anerkennung. Leider wurden es nur wenige Ausgaben.

Turbulenzen - Vereinsheim

Man kann nicht sagen, dass in diesen Jahren alles "in bester Butter" gewesen sei in unserem FC Schwarz-Weiß. Leider sorgten Turbulenzen immer wieder für ein negatives Image, so auch bei der Jahreshauptversammlung am 23. Januar 1988. Dietmar Drucks kandidierte als 1. Vorsitzender nicht mehr, der einzige Kandidat Reinhardt Pfleging fand dann bei der Wahl keine Mehrheit:
Die Schlappe hatte unter anderem zur Folge, dass größere Projekte wie der geplante Bau eines Vereinsheimes zunächst "auf Eis" gelegt wurden. Im zweiten Anlauf, bei der außerordentlichen Versammlung am 20. Februar 1988, wurde Reinhardt Pfleging dann in einer Kampfabstimmung gegen Jürgen Dunsch und Thomas Köster doch gewählt. Ex-Vorsitzender Dietmar Drucks übernahm das Amt des 2. Vorsitzenden.
Zwei Tage später kam eine erfreuliche Nachricht aus dem Gevelsberger Rathaus: Der zuständige Fachausschuss des Rates hatte den Antrag zum Bau eines Vereinsheims am Waldstadion gebilligt. Die Kosten waren mit 150.000 DM veranschlagt.

Im April 1989 wurde mit den Arbeiten begonnen, am 19. Mai in Anwesenheit von Bürgermeister Helmut vom Schemm der Grundstein gelegt, im August Richtfest und am 27. Juli 1990 die Einweihung gefeiert. 4.000 Stunden Eigenarbeit waren immerhin geleistet worden.

 

Gründervater gestorben

1988 trauerte der FC Schwarz-Weiß um seinen Ehrenvorsitzenden Walter Berger. Das letzte bis dahin noch lebende Gründungsmitglied und der allererste Vorsitzende unseres Vereins starb am 22. März im Alter von 84 Jahren.
Die Jahreshauptversammlung am 10. Februar 1990 war die letzte "in der Fremde" und fand im Jugendraum der Schule statt. Reinhardt Pfleging fand als 1. Vorsitzender erneut das Vertrauen, zum neuen 2. Vorsitzenden wurde Manfred Berenbruch gewählt. Den Höhepunkt des Jahres bildete die Einweihung des in 4.000 Stunden Eigenarbeit errichteten Vereinsheimes am 27. Juli.

 

Erstmals im Vereinsheim

Das hatte es in der bisher 65-jährigen Vereinsgeschichte noch nie gegeben: Die für den 15. Februar 1991 angesetzte Jahreshauptversammlung musste ausfallen wegen starken Schneefalls. 21 Mitglieder hatten sich zwar durchgestampft und Silberjubilar Heinrich Briel mit einem Räumer den Weg frei geschaufelt, jedoch wurde die Versammlung auf den 1. März verlegt.
Diese war dann die erste im neuen Vereinsheim. Von 370 Mitgliedern nahmen jedoch nur 40 teil. Überhaupt beklagte Vorsitzender Pfleging zunehmendes Desinteresse.
Die 1. Mannschaft schaffte 1991 den Aufstieg in die Kreisliga.
1992, mit einem Besuch im Juni, knüfte der FC Schwarz-Weiß als erster Gevelsberger Sportverein Kontakt mit der Stadt Zeuthen in Brandenburg.

Bereits 1995 hatte 1. Vorsitzender Reinhardt Pfleging angekündigt, es nur noch ein Jahr machen zu wollen. Er sei es leid, das "Mädchen für alles" zu spielen, begründete er seinen Entschluss. Bei der Jahreshauptversammlung am 1. März 1996 kandidierte er nicht mehr. Keiner der 29 anwesenden Mitglieder war jedoch bereit, die Nachfolge anzutreten. R. Pfleging machte als kommissarischer Vorsitzender weiter.
Am 7. März 1997 konnte dann mit dem bisherigen 2. Vorsitzenden Manfred Berenbruch ein neuer Vereinschef präsentiert werden. R. Pfleging übernahm das Amt des Stellvertreters. Nicht besetzt werden konnte das Amt des Jugendleiters.
Die Jugend pflegte 1998 eine Spielgemeinschaft mit dem benachbarten Verein SE Gevelsberg. Mit der Wahl am 15. April 1998 war der Jugendvorstand wieder komplett. Das Vertrauen als Jugendleiter fand Frank Berger, Ur-Silscheder und Enkel des Gründer-Vorsitzenden Walter Berger, sein Stellvertreter wurde Tobias Marold. Einen hohen Bekanntheitsgrad erwarb sich die FC-Jugend neben den Aktivitäten im sportlichen Bereich durch das jährliche Abbrennen eines Osterfeuers, des größten weit und breit. Da strömen jedesmal die Massen ins Waldstadion.

Am 2. März 2001 fand die Jahreshauptversammlung im Jahr des 75-jährigen Jubiläums statt. Die anwesenden Mitglieder beschlossen, in eigener Regie das Umkleidegebäude umzubauen und die Pflege des Waldstadions zu übernehmen.

Das 75jährige Jubiläum wurde am 19. Mai 2001 mit rund 200 Gästen in der Turnhalle Silschede gefeiert. Musikalischer Höhepunkt war die bayerische Kapelle „Riedsee Diamanten“. Dieser schöne Abend war ein voller Erfolg und dem Anlass entsprechend eine würdige Feier.

 Zum Juli 2001 übernahm der FC Schwarz-Weiß das Waldstadion von der Stadt Gevelsberg per Pachtvertrag. Zeitgleich wurde mit dem Umbau der Umkleidekabinen begonnen, der sich bis im Jahr 2005 unter dem unermüdlichen Einsatz von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die gemeinsam ca. 3.800 Stunden Freizeit am Sportplatz verbrachten, hinziehen sollte.

 Im selben Jahr schloss sich die Fußballabteilung des SuS Asbeck dem FC Schwarz-Weiß an. Dadurch konnte für die Saison 2001/02 erstmalig drei Senioren- und zwei Altherren-Mannschaften zum Spielbetrieb gemeldet werden. Auch organisatorisch wurde eine Neuerung eingeführt, die bisherige manuelle Buchführung wurde auf EDV umgestellt.

 Der Umbau des Umkleidegebäudes schritt im Jahre 2002 voran. So wurde nicht nur die Heizung erneut, auch zwei weitere Umkleidekabinen kamen hinzu und aus dem alten Flachdach wurde nun ein modernes Satteldach. Zudem wurden neue Sanitäranlagen installiert. Zur Saison 2002/03 übernahm der FC Schwarz-Weiß die Frauen-Mannschaft des Hasper SV und startete direkt in der Verbandsliga. So hochklassig spielte in der Silscheder Vereinsgeschichte noch keine andere Mannschaft.

Die Jahreshauptversammlung am 7. März 2003 stand ganz im Zeichen zweier Männer. So wurde Reinhardt Pfleging in Würdigung seiner Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Der langjährige Geschäftsführer Michael Baumann wurde vom Westdeutschen Fussball- und Leichtathletikverband für seine 25jährige ehrenamtliche Tätigkeit mit der Verdienstnadel in Silber ausgezeichnet.

 2004 verstarb mit Karl Drucks ein Silscheder Urgestein, langjähriger Spieler und ehemaliger Vorsitzender unseres Vereins. Zum Ende der Saison 2003/04 verpassten unsere Senioren knapp den Aufstieg in die Bezirksliga und beendeten die Saison als Tabellenzweiter. Aufsteiger in die Bezirksliga war der VfB Schwelm II, deren Erstvertretung auch in der Bezirksliga spielte.

 Bei der Jahreshauptversammlung 2005 kam es zu einer Verjüngung an der Vereinsspitze. Nachdem der bisherige 1. Vorsitzende Manfred Berenbruch nicht mehr kandidierte, wurde von den Mitgliedern der erst 26jährige Thomas Bühne zum Nachfolger gewählt.

 Sportlich gab es herbe Rückschläge. Nicht nur die Frauen-Mannschaft musste vom Spielbetrieb abgemeldet werden, auch fast alle Spieler der 1. Mannschaft meldeten sich vom Spielbetrieb ab. Trotz allem konnten drei Senioren-Mannschaften an den Start gehen.

 Der Umbau des Umkleidegebäudes wurde nach fast vierjähriger Bauzeit abgeschlossen. Es entstand ein Schmuckkästchen, das in der Umgebung seinesgleichen suchte. Nicht mehr erleben konnte die Einweihung unser langjähriger Vorsitzender Fritz Block, der Anfang des Jahres 2005 verstarb.

Im Jahr 2006 konnten die Geschehnisse und Ergebnisse rund um unsern Verein dann auch weltweit verfolgt werden. Unter www.fcsilschede.de ging unsere Homepage im Internet an den Start.

Alexandra Popp

Ins Rampenlicht rückte 2006 ein Silscheder Mädel: Alexandra Popp. Alexandra Popp begann ihre Karriere beim FC Schwarz-Weiß und spielte bis zur höchstmöglichen Altersgrenze von 14 Jahren dort in gemischten Mannschaften. Im Mai 2008 wurde Alexandra Popp, mittlerweile Spielerin des FFC Recklinghausen, mit der U-17-Nationalmannschaft Europameisterin und erzielte im Finale gegen Frankreich das vorentscheidende 2:0. Zur Saison 2008/09 wechselte sie zum FCR 2001 Duisburg und schlug ein Angebot des französischen Spitzenvereins Olympique Lyon aus. Am 7. September 2008 gab sie ihr Bundesligadebüt gegen den Herforder SV und erzielte am 28. September beim 8:0-Sieg gegen den TSV Crailsheim ihre ersten Bundesligatore. Beim DFB-Hallenpokal 2010 wurde sie mit fünf Toren Torschützenkönigin des Turniers. Im Februar 2010 wurde Alexandra Popp zum ersten Mal in den Kader der A-Nationalmannschaft der Frauen berufen und feierte ihr Debüt am 17. Februar 2010 gegen Nordkorea. Beim Algarve Cup gelangen ihr beim 7:0 gegen Finnland am 26. Februar ihre ersten beiden Länderspieltore. Bei der U-20 Frauen-Weltmeisterschaft 2010 in Deutschland gewann sie nicht nur mit ihrer Mannschaft den Titel, sondern traf auch noch in jedem Spiel. Mit insgesamt zehn Turniertreffern wurde sie im Anschluss an das Turnier von der FIFA mit dem „Goldenen Schuh“ für die beste Torschützin und dem „Goldenen Ball“ für die beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet.

2011 gehörte sie zum deutschen WM-Kader und kam in allen vier Spielen zum Einsatz, wobei sie jeweils eingewechselt wurde. Beim 17:0-Rekordsieg im Rahmen der EM-Qualifikation am 19. November 2011 gegen Kasachstan gelangen ihr vier Tore. Sie ist damit die siebte deutsche Spielerin, der in einem Länderspiel vier Tore gelangen. Zur Saison 2012/13 wechselte sie zum VfL Wolfsburg. Mit Wolfsburg gewann sie gleich in ihrer ersten Saison das Triple aus Deutscher Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League.

Durch die Aufmerksamkeit um Alexandra Popp gelang es auch wieder, eine Frauen-Mannschaft in Silschede aufzubauen. 2007 mit vielen ehemaligen Jugendspielerinnen an den Start gegangen gelang direkt der Aufstieg in die Bezirksliga, in der unsere Frauen auch heute noch spielen.

Kunstrasen im Waldstadion

 Ein für die weitere Entwicklung des Vereins entscheidender Wendepunkt war 2009 die Umrüstung des Silscheder Waldstadions von einem mittlerweile bei Spielern verpönten Ascheplatz zu einer modernen Kunstrasenanlage. Hiermit war man endlich wieder konkurrenzfähig. Zeitgleich erhielt das Vereinsheim einen kompletten Innenumbau und befand sich damit auch auf dem neuesten Stand. Dies alles sorgte für einen regelrechten Boom im Silscheder Fussball. Gingen zur Saison 2009/2010 noch mit zwei Herren-, zwei Altherren-, eine Damen- und sieben Jugendmannschaften insgesamt 12 Teams auf Punktejagd, so waren es in der Saison 2013/14 bereits insgesamt 19 Mannschaften (drei Herren-, eine Altherren-, eine Frauen- und 14 Jugendmannschaften). Erstmalig seit langer Zeit hat unser FC Schwarz-Weiß die größte Jugendfussball-Abteilung Gevelsbergs. Mittlerweile hat unser Verein stolze 550 Mitglieder.

Im Mai 2011 feierte unser Verein mit einem Empfang, zu dem unsere ehrenamtlichen Helfer, verdiente Vereinsmitglieder und Sponsoren eingeladen waren, das 85jährige Vereinsjubiläum. Bei herrlichem Wetter, dem Anlass entsprechend, wurden rund um das Vereinsheim viele alte Erinnerungen und Geschichten aus der Vereinshistorie von den Anwesenden wieder zum Leben erweckt. Für alle ein unvergessenes Erlebnis.

1.500 Besucher im Waldstadion

Nach einer sportlich durchwachsenen Saison 2013/14 (Frauen 5. Platz in der Bezirksliga, Herren 1. Mannschaft 7. Platz in der Kreisliga A, Herren 2. Mannschaft 10. Platz in der Kreisliga B) fand der Saisonhöhepunkt am 22.07.14 im Waldstadion statt. Der Fußballkreis Hagen hatte das zweite, alles entscheidende, Aufstiegsspiel zur Bezirksliga an den FCS vergeben. Beim ersten Spiel waren, eine Woche zuvor, bereits 1.300 Besucher an der Wörthstraße (Fichte Hagen) gezählt worden. Nach umfangreichen Gesprächen mit dem Ordnungsamt, der Polizei und dem Fußballkreis, wurde entschieden, das Spiel, wie geplant, im Waldstadion auszutragen. Mit 1.000 Besuchern wurde für die Partie SSV Hagen - SpVg. SW Breckerfeld gerechnet. Am Ende kamen 1.500 Fußballfans in Waldstadion. Trotz aller gehegten Befürchtungen, brachte das FCS-Helferteam die Veranstaltung reibungslos und nahezu perfekt über die Bühne. Ein sichtlich zufriedener 1. Vorsitzender Thomas Bühne, dankte auch prompt allen Helfern für ihren tollen Einsatz. Auch von Seiten aller Beteiligten wurde die Organisation im Höhendorf, mit größtem Respekt, als hervorragend bewertet. Sportlich setzte sich die SpVg. SW Breckerfeld mit 1 : 0 durch und stieg in die Bezirksliga auf.

Trainerwechsel zu Silvester

Nach einer sportlich recht unglücklichen Hinserie 2014/15, sieht sich der Vorstand am letzten Tag des Jahres zum Handeln gezwungen. Schweren Herzens trennt man sich von "Kult-"Trainer Karl-Walter Möller, dem man menschlich erneut ein sehr gutes Zeugnis ausstellt. Aber bei der akuten Abstiegsgefahr, wollte der Vorstand ein Zeichen setzen und aus seiner Sicht alles mögliche tun, um den Weg in die Kreisliga B zu vermeiden. Der Nachfolger von Karl-Walter Möller ist gleichzeitig auch sein Vorgänger. Karl-Heinz "Kalla" Kiewitt, kehrt nach einem Abstecher in die Bezirksliga, zur TSG Herdecke, zurück ins Waldstadion. Der Gevelsberger sieht in der jungen Mannschaft genug Potenzial um die Spielklasse zu halten. Dem scheidenden Trainer Karl-Walter Möller, wünschen alle Silscheder alles Gute und sagen aus ganzem Herzen DANKE. Dem "alten Neuen" gilt das Vertrauen, den ersehnten Klassenerhalt zu schaffen.

 Jahreshauptversammlung 2015 – Auszeichnungen für Reinhardt Pfleging und Michael Baumann

Auf der ordentlichen Jahreshauptversammlung am 06.03.2015 wurde der Ehrenvorsitzende, Reinhardt Pfleging und Geschäftsführer Michael Baumann für die Verdienste im Ehrenamt vom Kreisvorsitzenden, Peter Alexander, geehrt. Reinhardt. Pfleging erhielt die höchste Auszeichnung, die DFB – Verdienstnadel, für seinen unermüdlichen Einsatz während seiner Mitgliedschaft seit 1978 in den verschiedensten Positionen beim FC SW Silschede. Michael Baumann bekam die Verdienstnadel in Gold des Fussball- und Leichtathletik Verband Westfalen, für seine seit 1983 begonnene und noch heute ausgeführte Tätigkeit als Geschäftsführer.

Der Vorstand stellt sich aktuell wie folgt zusammen:

1.Vorsitzender: Thomas Bühne                        2. Vorsitzender: Heinz Scharloh

1.Geschäftsführer: Michael Baumann            2. Geschäftsführerin: Christiane Helmecke

1.Kassierer: Marcel Baumann                          2. Kassierer: Mike Hoare

Sozialwartin: Christina Kampmann

Kassenprüfer: Alexander Dunsch, Michael Wagner, Frank Heiermann und Heinrich Briel

Beisitzer: Ulrike Hecker, Andreas Niehues, Markus Schlieper, Christian Schlieper

Das Osterfeuer 2015 fällt aus

Der Jugendvorstand des FC SW Silschede hat lange mit sich gerungen, doch letztendlich setzte sich die Vernunft trotz des großen Traditionsgedankens durch. Daher wird in diesem Jahr erstmalig und hoffentlich aber auch einmalig kein Osterfeuer am 4. April 2015 rund um das Vereinsheim des FC SW Silschede stattfinden.
Die Gründe, warum das Ostefeuer ausfallen muss, sind vielschichtig. Neben den gestiegenen Sicherheitsauflagen und den damit verbundenen hohen Kosten für Sicherheitskräfte und Beschilderung rund um das Waldstadion, spielen natürlich menschliche Aspekte eine Rolle.
Es ist auffällig, dass sich das Reiseverhalten deutlich geändert hat und viele Jugendspieler und ihre Familien über die Osterferien verreist sind, so dass der sonst immer sehr zuverlässige Helferpulk aus der Jugendabteilung mehr und mehr wegbricht und daher nur einige wenige Helfer die Mammutaufgaben vor-. während- und nach dem Osterfeuer bewältigen. Außerdem ist es in den vergangenen Jahren immer wieder mal zu unschönen Zwischenfällen gekommen, die ebenfalls die Lust haben sinken lassen, das Osterfeuer in der Form wieder zu veranstalten.
Doch ist nur einmalige schöpferische Pause geplant. Mit einem neuen Konzept, was vielmehr den familiären Charakter dieser Veranstaltung herausstreichen soll und sich von anderen Veranstaltungen abhebt, soll am Ostersamstag 2016 wieder neu durchgestartet werden.

Geglückter Saisonabschluss 2014 / 2015 Senioren – 1.Mannschaft erhält Kreisliga A

Nach dem Trainerwechsel zu Beginn der Rückrunde – „Kalla“ Kiewitt übernahm die 1.Mannschaft von Karl-Walter Möller, kann erleichtert bilanziert werden, dass der Vorstand sportlich die richtige Entscheidung getroffen hat.  Nachdem wir zur Winterpause noch mit 10 mageren Punkten das Tabellenende zierten, holte das Team in der Rückrunde „satte“ 23 Punkte dazu und beendet die Saison als Tabellenzwölfter. Leider zog sich unser Spieler, Sven Richter, im vorletzten Spiel noch eine schwere Knieverletzung zu, die wohl das Karriereende für ihn bedeutet. Wenn auch bis zum letzten Spieltag theoretisch zumindest ein Entscheidungsspiel um den Abstieg noch möglich war, hat sich die Mannschaft letztendlich doch noch aus eigener Kraft gerettet.

Unsere 2.Mannschaft musste nach starker Hinrunde in der Kreisliga B unter Trainer Jürgen Lappe die Aufstiegsambitionen in der Rückrunde schnell ad Acta legen. Personelle Schwächungen, bedingt durch die sportliche Lage der 1. Mannschaft, wobei einige Stammspieler hochgezogen wurden, ließen sich leider nicht vermeiden. Dennoch lieferte unser Team weiter gute Leistungen ab, die sich jedoch nicht in den Ergebnissen ablesen ließen. Trotz der Ergebnis-Negativserie gelang zum Saisonschluss noch eine Trendwende mit einigen Erfolgen.  Hut ab, allen Problemen getrotzt und noch eine relativ gute Saison gespielt, wenn es auch diesmal nur zum 11. Tabellenplatz reichte.

Erstmals nahm in dieser Saison auch wieder eine dritte Seniorenmannschaft am Meisterschaftsspielbetrieb teil. In der Kreisliga C schlug sie sich unter Trainer Björn Dörnen mehr als beachtlich und belegte abschließend mit   50  Punkten den 10. Tabellenplatz. Einige Spiele gingen noch unglücklich verloren, dadurch wurde eine noch bessere Platzierung vergeben. Dennoch ist das Team ein Gewinn für unseren Verein, die Kameradschaft und Kollegialität auch mit den Spielern der höher spielenden Mannschaften ist vorbildlich. Leider zog sich auch hier im vorletzten Spiel unser Spieler Jens Nolzen eine schwere Knöchelverletzung zu, die wahrscheinlich auch seine Karriere beenden wird.

Die Frauenmannschaft spielte in der Bezirksliga auch in dieser Saison wieder eine gute Rolle. Das Team von Dietmar Achtert belegte nach geringen Anlaufschwierigkeiten einen guten  5. Platz in der Abschlusstabelle. In der Staffel 4 mussten wir fast ausschließlich gegen Mannschaften aus dem Dortmunder Raum antreten, diese wissen nun aber auch alle, dass die Silscheder Frauen guten und erfolgreichen Fußball spielen können. Freuen wir uns auf die neue Saison 2015 / 16.

Aufstiegsspiel  zur Bezirksliga lockt auch 2015 wieder Zuschauermassen ins Waldstadion

Wie im vergangenen Jahr, beauftragte der Fußballkreis 13 Hagen den FC SW Silschede am 20.06.2015 erneut mit der Ausrichtung eines Entscheidungsspiels um den Aufstieg in die Bezirksliga. Im ersten Spiel standen sich die Mannschaften von SSV Hagen und BW Voerde gegenüber. Der SSV, im letzten Jahr noch an SW Breckerfeld gescheitert, siegte mit 1:0. Das Rückspiel findet eine Woche später in Hohenlimburg statt. Gut 1000 Zuschauer sorgten wieder für eine sehr gute Kulisse. Das Helfer- und Serviceteam unter der Regie unseres 1. Vorsitzenden Thomas Bühne zeigte sich wieder von der besten Seite. Einfach super, wie die „Silscheder Familie“ sich bei solchen Events präsentiert. Danke an alle sagt auch der Vorstand. Wie schon im letzten Jahr, lobten auch wieder alle Beteiligten die hervorragende Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung. Voerde schrieb auf der Blau-Weiß Homepage: An dieser Stelle noch ein Danke an Silschede, die eine super Organisation beim ersten Entscheidungsspiel auf die Beine stellten. Auch der Kreisvorsitzende, Peter Alexander sprach in der Presse von einer Top ausgerichteten Veranstaltung.

Nach einjähriger Pause - Osterfeuer am 26.03.2016 mit neuem Konzept

Familien freuen sich auf das Osterfeuer! Das Osterfeuer des FC Schwarz-Weiß Silschede begeistert Ostersamstag durch ein neues familiäres Konzept mit zahlreichen Spielmöglichkeiten, Eiersuche und Livemusik. Nachdem es im letzten Jahr eine schöpferische Pause gab und das Traditionsfest erstmals abgesagt werden musste, steigt es nun wie der Phoenix aus der Asche. „Das Osterfeuer wird ein Fest für die ganze Familie und richtet sich besonders an die Kinder unseres Kreises. Wir werden Ostersamstag zum Silscheder Familientag machen“, verspricht Jugendleiter Wolfgang Ibing. Für unsere kleinen Gäste wird es zahlreiche Spielmöglichkeiten auf und neben dem Sportplatz geben. So dürfen sich die Kids auf Attraktionen wie eine Hüpfburg oder einen Menschenkicker freuen, die jede Menge Spaß garantieren. Am Abend spielt die Band „Refresh“ aus Hagen, um den Familientag gebührend ausklingen zu lassen.

Der Startschuss des Familienfests fällt um 14 Uhr. Eine halbe Stunde später beginnt die traditionelle Suche nach dem goldenen Superei. In zwei verschiedenen Altersgruppen begeben sich die Kinder auf die große Suche, um eines der tollen Geschenke zu gewinnen. Im Anschluss öffnet um 15 Uhr die Spielstraße für die Kids. Das Osterfeuer wird dieses Jahr bereits um 18 Uhr angezündet. Im Vereinsheim wird es neben Kaffee und Kuchen dieses Jahr auch frisch Gezapftes geben. Um den Familien und ihren Kindern am Ende des Abends noch ein besonderes Highlight zu bieten, wird die Live-Band Refresh gegen 19 Uhr mit ihrer Covermusik noch einmal richtig Stimmung machen und den Silscheder Familientag bis 22 Uhr gebührend ausklingen lassen.  

90-jähriges Vereinsjubiläum - Gemütliche Geburtstagsfeier im Vereinsheim

Am Pfingstsamstag, 14.05.2016 hat der FC SW Silschede das  90-jährige Vereinsjubiläum (Gründungstag am 12.05.1926) im vollbesetzten Vereinsheim gefeiert.
Nachdem unser 1.Vorsitzende Thomas Bühne die zahlreich erschienenen Gäste begrüßt hatte, folgten einige kurzweilige Ansprachen. Bürgermeister Claus Jacobi eröffnete den Reigen, dem schloss sich der Kreisvorsitzende des Fußballkreises Hagen, Peter Alexander an. Auch Sigrid Keppke ließ es sich im Namen der Jugendabteilung nicht nehmen, ebenfalls wie ihre Vorredner, lobende Worte auf den Verein auszusprechen. Anschließend ließ Thomas Bühne die ereignisreiche Geschichte unseres Vereins Revue passieren, danach wurde das reichhaltige und leckere Buffet verspeist.
Nach der Stärkung am Buffet wurden dann sogleich die Geschichten  aus früheren Zeiten erzählt, die fast alle mit den Worten „ Weißt Du noch“ begannen. Vor allen die älteren Mitglieder waren danach kaum zu bremsen mit den Storys aus ihren aktiven Zeiten.
Neben den Unterhaltungen wurde noch bis in die frühen Abendstunden in den vorliegenden Chroniken und alten Vereinszeitungen geblättert und darüber scherzhaft, unter Beanspruchung der Lachmuskeln diskutiert, wie sich das Aussehen der  Leute im Gegensatz zu heute verändert hat. Eine sehr gelungene Veranstaltung, die allen Beteiligten einen schönen Tag bescherte.

1.Mannschaft steigt in der Saison 2015 / 2016 nach 25 Jahren in die KLB ab

Im Jahr unseres 90jährigen Vereinsjubiläums hat es die 1.Mannschaft nach der geglückten Rettung in der letzten Saison dieses Mal nicht geschafft, den Abstieg aus der Kreisliga A zu verhindern. Fast auf den Tag genau, einem Vierteljahrhundert nach dem Aufstieg in die KLA, stand am vorletzten Spieltag, dem 22. Mai 2016 fest, dass wir den bitteren Gang in die KLB antreten müssen. Vier Siege und vier Remis aus 30 Saisonspielen waren einfach zu wenig, auch wenn das enorme Verletzungspech und der daraus entstandene Personalmangel dazu beitrugen, dass wir abgeschlagen mit 16 Punkten Tabellenletzter wurden. Nun soll in der kommenden Saison Trainer Daniel Utech, der zu Jahresbeginn Karl-Heinz Kiewitt ablöste, versuchen unsere Mannschaft in der Spitzengruppe der KLB zu führen und eventuell den direkten Wiederaufstieg zu schaffen.

Auch unsere 2. Mannschaft bekam den Personalmangel in der 1.Mannschaft zu spüren und musste immer wieder Spieler abgeben. Nichts desto Trotz schaffte das Team von Trainer Jürgen Lappe letztendlich, nach einer kleinen Krise, mit einem guten Mittelfeldplatz locker den Klassenerhalt. Zehn Siege und vier Unentschieden bedeuteten den sicheren 9. Tabellenplatz mit 34 Punkten. Unter diesen Voraussetzungen eine akzeptable und zufrieden stellende Saisonleistung unserer Mannschaft.

Die 3.Mannschaft musste auf Grund der Kaderprobleme in der 1.- und 2. Mannschaft schließlich vom Spielbetrieb in der laufenden Saison abgemeldet werden.

Lediglich unsere Frauen wussten in der Bezirksliga in dieser Saison aus sportlicher Sicht restlos zu überzeugen. Zwanzig Saisonsiege, zwei Unentschieden und lediglich drei Niederlagen rundeten bei 59 Punkten eine tolle Saison mit der Vizemeisterschaft ab. Unter dem Trainerteam Dietmar Achtert, der nach drei erfolgreichen Jahren aufhört und Marcel Baumann, hat sich die Mannschaft taktisch und spielerisch super entwickelt und möchte in der kommenden Saison wieder um die Tabellenspitze mitspielen.

„Kleines“ Entscheidungsspiel im Waldstadion

Am Mittwoch, dem 1. Juni 2016 fand erneut ein Entscheidungsspiel in Silschede statt. Hier standen sich die punktgleichen Mannschaften in der KLB 2, TuS Hasslinghausen und der SV Büttenberg gegenüber. Der Sieger dieses Spiels, der TuS gewann mit 5:2, wurde Tabellendritter in der Gruppe 2 und muss in einem weiteren Relegationsspiel gegen den dritten aus KLB 1 den zusätzlichen Aufsteiger in die Kreisliga A ermitteln. Kurz vor dem Spiel ging ein heftiges Gewitter mit unglaublichen Regenmengen über Silschede nieder. Das Wetter konnte jedoch nicht, die immerhin noch 190 zahlenden Zuschauer davon abhalten, diesem Spiel beizuwohnen.

Verdiente Ehrung für den 1.Vorsitzenden Thomas Bühne am 8. Juli 2017

In der Sommerpause gab es eine verdiente und längst fällige Ehrung für den 1. Vorsitzenden, Thomas Bühne. Am Samstag, den 8. Juli 2017 wurde Thomas Bühne für vorbildliche ehrenamtliche Leistungen im Vereinssport im Sportcentrum Kamen-Kaiserau beim Westdeutschen Fußball-und Leichtathletik Verband geehrt. Hanns Grüner in seiner Eigenschaft als Ehrenamtsbeauftragter des Kreises Hagen-Ennepe-Ruhr, nominierte Thomas Bühne und Bernd Preußner vom SV Hohenlimburg 10 für diese Auszeichnung.Der Tag begann mit einer kurzweiligen Vorstellung der Torwartlegende Hans Tilkowski und anschließender Diskussionsrunde. Die folgenden Ehrungen nahmen dann Ulrich Jeromin, Vorsitzender der Kommission Ehrenamt des FLVW und Hans Tilkowski vor. Zu der Ehrung gab es das legendäre, signierte Buch des Kult-Torwartes „Und ewig fällt das Wembley-Tor“ sowie eine Urkunde des FLVW. Nach der Ehrung gab es eine Führung durch das Sport Centrum Kaiserau mit anschließendem Mittagessen. Dem folgte dann eine Besichtigung des deutschen Fußballmuseums in Dortmund. Der Tag endete mit Kaffee und Kuchen in Kaiserau.

„Kleines“ Entscheidungsspiel im Waldstadion

Am Mittwoch, dem 1. Juni 2016 fand erneut ein Entscheidungsspiel in Silschede statt. Hier standen sich die punktgleichen Mannschaften in der KLB 2, TuS Hasslinghausen und der SV Büttenberg gegenüber. Der Sieger dieses Spiels, der TuS gewann mit 5:2, wurde Tabellendritter in der Gruppe 2 und muss in einem weiteren Relegationsspiel gegen den dritten aus KLB 1 den zusätzlichen Aufsteiger in die Kreisliga A ermitteln. Kurz vor dem Spiel ging ein heftiges Gewitter mit unglaublichen Regenmengen über Silschede nieder. Das Wetter konnte jedoch nicht, die immerhin noch 190 zahlenden Zuschauer davon abhalten, diesem Spiel beizuwohnen.

Verdiente Ehrung für den 1.Vorsitzenden Thomas Bühne am 8. Juli 2017

In der Sommerpause gab es eine verdiente und längst fällige Ehrung für den 1. Vorsitzenden, Thomas Bühne. Am Samstag, den 8. Juli 2017 wurde Thomas Bühne für vorbildliche ehrenamtliche Leistungen im Vereinssport im Sportcentrum Kamen-Kaiserau beim Westdeutschen Fußball-und Leichtathletik Verband geehrt. Hanns Grüner in seiner Eigenschaft als Ehrenamtsbeauftragter des Kreises Hagen-Ennepe-Ruhr, nominierte Thomas Bühne und Bernd Preußner vom SV Hohenlimburg 10 für diese Auszeichnung.Der Tag begann mit einer kurzweiligen Vorstellung der Torwartlegende Hans Tilkowski und anschließender Diskussionsrunde. Die folgenden Ehrungen nahmen dann Ulrich Jeromin, Vorsitzender der Kommission Ehrenamt des FLVW und Hans Tilkowski vor. Zu der Ehrung gab es das legendäre, signierte Buch des Kult-Torwartes „Und ewig fällt das Wembley-Tor“ sowie eine Urkunde des FLVW. Nach der Ehrung gab es eine Führung durch das Sport Centrum Kaiserau mit anschließendem Mittagessen. Dem folgte dann eine Besichtigung des deutschen Fußballmuseums in Dortmund. Der Tag endete mit Kaffee und Kuchen in Kaiserau.

Neuer Jugendvorstand im Januar 2018

Auf dem Jugendtag am 26.01.2018 wurde ein fast komplett neuer Jugendvorstand gewählt. Nach dem Rücktritt des bisherigen Amtsinhaber Wolfgang Ibing, übernahm Peter Gens die Leitung der Jugendabteilung. Zu seinem Stellvertreter  wurde Sascha Ballermann gewählt, der auch künftig für unsere Homepage im Internet zuständig ist. Wilfried Keppke bleibt Geschäftsführer Spielbetrieb. Die Kassenführung hat Ulrike Hecker übernommen. Als Beisitzer fungieren nun Stephanie van Osten , Carmen Gens und Sascha Heubel.

 

 

1.Mannschaft gelingt  im Mai 2018 nach 2 Jahren die Rückkehr in die Kreisliga A im Relegationsspiel

Als punktgleicher Tabellenzweiter, hinter dem Meister TuS Wengern, kam es am 31.05.2018 mit dem RSV Altenvoerde zum Entscheidungsspiel auf neutralen Platz  beim FC Gevelsberg / Vogelsang. In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Spiel, wurde Altenvoerde in der zweiten Minute der Nachspielzeit in der Verlängerung mit 2:1 besiegt. Es war ein Spiel der späten Toren 44. Minute, kurz vor der Halbzeit ging der RSV mit 1:0 in Führung. Bis zur 87.Minute musste der zahlreiche FCS Anhang am Hundeicken warten, bis Tim Schaffland der nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich mit einem abgefälschten Gewaltschuss gelang.           Dann die besagte 122 Minute, als jeder mit einem Elfmeterschießen rechnete, versenkte Christopher Schuster die Kugel im RSV Tor. Es folgte  unbeschreiblicher Jubel auf dem Platz mit einer anschließend grandiosen Aufstiegsfeier im Vereinsheim am Waldstadion. Somit war der Aufstieg nach der zweiten Saison in der Kreisliga B zur Kreisliga A doch noch geschafft.

Erneutes Aufstiegsspiel 2018 im Waldstadion  zur Bezirksliga wieder vor großer Kulisse

Drei Tage nach dem Aufstieg unserer 1.Mannschaft in die KLA folgte direkt am 3. Juni dann das nächste Highlight im Waldstadion. Bereits zum dritten mal beauftragte der Kreis 13 Hagen unseren Verein mit der Ausrichtung  im anstehenden Aufstiegsspiel zur Bezirksliga zwischen dem VFB Schwelm und FC Kurdistan.

Vor dem Spiel ehrte der Kreisvorsitzende Peter Alexander Geschäftsführer Michael Baumann für 40 jährige Tätigkeit als Geschäftsführer beim FC SW Silschede mit der höchsten Auszeichnung der DFB-Verdienstnadel, in Form einer Urkunde und Anstecknadel. Der Spielbeginn musste um 15 Minuten verschoben werden, da unaufhörlich Zuschauer ins Waldstadion kamen. Schließlich gaben die 1500 Fussballfreunde wieder eine prächtige Kulisse bei herrlichem Wetter ab und sahen den 4:2 Erfolg des VFB Schwelm im Hinspiel dieser Relegation. Das Helferteam mit unserem Organisator und 1.Vorsitzenden Thomas Bühne funktionierte wieder bestens und ließen alle Besucher nach dem Schlusspfiff zufrieden den Heimweg antreten.

 

Umbaumaßnahme Pergola und Außenanstrich Vereinsheim

Unter der Pergola wurde ein ansehnlicher Verkaufsraum errichtet. Hierzu musste zunächst unter anderem der Fußboden ausgekoffert und betoniert werden. Dazu wurden defekte  Dachbalken und alle Platten erneuert, sowie eine  komplett neue Elektrik installiert. In zig ehrenamtlichen Arbeitsstunden, die sich über einige Monate hinzogen, schaffte das Team um Jugendleiter Peter Gens mit Rene Müller, Kai Krause, Sascha Ballermann und unserem 1.Vorsitzenden Thomas Bühne, sowie noch etlichen anderen Helfern einen Raum mit stattlicher Service-Ausrüstung, der sich wirklich sehen lassen kann und somit unsere Platzanlage weiter aufwertet. Im Juli 2018  bekam dann noch unser Vereinsheim erstmalig einen neuen Außenanstrich. Hierfür opferten unsere Mitglieder Dirk Heiermann und Volker Baumann  ihre Freizeit. Nach noch nicht einmal zweiwöchiger Nachmittagsarbeit erkennt man unser Clubhaus  in den Vereinsfarben Weiß mit Schwarzen Fensterbänken und Sockel kaum wieder.

Zudem spendierte die Warsteiner Brauerei zum richtigen Zeitpunkt noch eine neue Außenbeleuchtung mit unserem Vereinslogo. Sieht einfach toll aus.

Super Arbeit von allen und Herzlichen Dank an die Ehrenamtlichen, die sich so für unseren Verein engagieren.

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